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Titelbild: Der mutigste Angsthase der Welt

Der mutigste Angsthase der Welt

Ein Abenteuer aus der Welt hinter der Nacht

36 Seiten · 12 Kapitel · PDF zum Lesen und Ausdrucken

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Emma und der mutigste Angsthase der Welt

Leseprobe

So fängt die Geschichte an

Professor Mümmelstein stand in seiner Haustür und sah seinen Neffen an.

Puschel war klein.

Zumindest für einen Hasen.

Er hatte lange Ohren, einen grünen Rucksack und zwei Knie, die gerade so stark zitterten, dass sogar sein Rucksack wackelte.

„Du musst morgen wirklich über die Windbrücke?“, fragte Professor Mümmelstein.

Puschel nickte.

„Mit meiner Gruppe.“

„Das ist doch wunderbar!“

Puschel sah seinen Onkel entsetzt an.

„Wunderbar?!“

„Die Aussicht von dort oben ist fantastisch.“

Puschel wurde blass.

„Oben?“

Professor Mümmelstein bemerkte seinen Fehler.

„Also … nicht besonders oben.“

Puschel starrte ihn an.

„Wie hoch?“

Der Professor überlegte.

„Schwer zu sagen.“

„Wie hoch?“

„Vielleicht …“

Er räusperte sich.

„… ziemlich hoch.“

Puschels Knie zitterten schneller.

„Ich kann das nicht.“

In diesem Moment landete Pumbi vor dem Fenster.

„Was kannst du nicht?“

Puschel erschrak.

HICKS!

Er sprang hinter Professor Mümmelstein.

Pumbi blinzelte.

„Wer ist das?“

„Mein Neffe Puschel.“

Puschel schaute vorsichtig hinter seinem Onkel hervor.

„Ist das ein Nachtflatterer?“

„Ja.“

„Beißen die?“

Pumbi stemmte die Pfoten in die Hüften.

„Nein!“

Kurze Pause.

„Also meistens nicht.“

Puschel verschwand wieder hinter seinem Onkel.

Professor Mümmelstein seufzte.

„Puschel hat morgen einen Ausflug zur Windbrücke.“

Pumbi grinste.

„Die ist toll!“

„Er hat Höhenangst.“

„Oh.“

„Und Angst vor Brücken.“

„Oh.“

„Und vor Wind.“

Pumbi sah Puschel an.

„Das ist für die Windbrücke natürlich eine ziemlich ungünstige Kombination.“

Puschel ließ die Ohren hängen.

„Ich bleibe einfach zu Hause.“

Professor Mümmelstein dachte nach.

Dann sah er Pumbi an.

Pumbi sah den Professor an.

Beide sagten gleichzeitig:

„Wir holen Emma.“

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